16. Mai 2012
Er ist in Göttingen geboren, lebte als Kind in Schweden und jetzt in Hamburg. Es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert, bis der Texter und Illustrator Ole Könnecke erstmals nach Wolfenbüttel kam. Hier leitete er kürzlich eine Werkstatt “Wort trifft Bild”. Olaf Kutzmutz stellte ihm bei dieser Gelegenheit drei Fragen.

Texten und Zeichnen gehören für ihn zusammen: Ole Könnecke
Mit welchem Zeichengerät arbeitest Du am liebsten?
Mit meinem schwarzen Montblanc-Füller, einem sogenannten “Meisterstück”. Als ich im Laden probeweise damit herumkritzelte, fragte mich die Verkäuferin: Haben Sie schon einmal mit einem Füller geschrieben? Sie hat mir den Füller dann trotzdem verkauft.
Siehst Du Dich eher als Texter oder als Zeichner?
Ja – ich kann das nicht voneinander trennen.

Georg Christoph Lichtenberg, wie ihn Ole Könnecke sieht
Welches Buch hat Dich in letzter Zeit am meisten beeindruckt?
“Der Graf von Monte Christo”. Ein großartiges, ein verrücktes, ein riesiges Buch. Seit Ewigkeiten hatte ich einmal wieder das Gefühl, einfach nur zu lesen. Und die 1500 Seiten ließen mich kaum zum Arbeiten kommen.

Unter dem diesjährigen Motto Wert der Kultur finden am 21. Mai, dem Welttag kultureller Vielfalt, bundesweit Aktionen statt
Die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel stellt an diesem Tag und am vorangehenden Wochenende ihre ganze Arbeit unter das Motto des Tages, “Wert der Kultur”: Dazu gehört ein Literaturseminar zum Thema Erzählen sowie ein Seminar aus dem Bereich Museum, in dem es um Standards geht. Zum anderen widmen sich Bildende Künstlerinnen und Künstler in einem Praxisworkshop den Techniken der Photomontage unter der Leitung von Franziska Rutz, Bildende Künstlerin aus Braunschweig.
Akademiedirektorin Vanessa Reinwand sagte: ” Der Wert künstlerischer Prozesse und Produkte darf sich in einer humanen Gesellschaft nicht nur ideell bemessen, sondern muss sich auch in der Vergütung, Wert-Schätzung und des Schutzes dieser Tätigkeiten niederschlagen. Die Bundesakademie für kulturelle Bildung trägt mit ihrem umfassenden und professionellen Angebot dazu bei, Kulturschaffende und Kulturvermittler darin zu stärken, ihre spezifischen Qualitäten zu erkennen, diese weiterzuentwickeln und sich damit nicht „unter Wert“ zu verkaufen. In diesem Sinne unterstützen wir das Motto des diesjährigen internationalen Tages der kulturellen Vielfalt „Wert der Kreativität“.
Bundesweit rufen große und kleine Kulturinstitutionen wie Bibliotheken, Theater oder Museen sowie Einzelpersonen des kulturellen Lebens zu Aktionen für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau in Deutschland auf. Durch diese und alle weiteren Veranstaltungen rund um den 21.Mai 2012 soll die kulturelle Vielfalt in ganz Deutschland gezeigt werden. Wir machen uns gemeinsam stark für den Erhalt des kulturellen Reichtums in Deutschland.
s.a. http://bit.ly/JvyViW
14. Mai 2012
In den Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind teils sehr skurile Dinge zu finden, die, wenn man ein bisschen um die Ecke denkt, Aufschlüsse über den Bürobesitzer geben. Hier kommt ein erster Schwung Bürodetails zusammen mit der Aufforderung, doch mal zu raten, wer das Büro besitzt.
11. Mai 2012
Die Programmleiterin Bildende Kunst, Sabine Baumann, nahm bis gestern teil an der internationalen Konferenz: Creating A New Old, die in Dublin stattfand. Sie stellte dort in den Diskussionsrunden die Berufsbegleitende Qualifizierung KUNSTgeragogik | Kulturelle Bildung mit Älteren vor. CREATING A NEW OLD is a major global conference taking place from May 8th – 10th 2012. It is one of the Irish flagship events celebrating EU Year 2012: the EU Year for Active Ageing and Solidarity between Generations. The conference has brought together specialists in health, culture, arts, science, education, gerontology, social policy and tourism. Conference news gibt es hier: http://bit.ly/IMLtBL Sabine Baumann ist dort im Videobeitrag “Creating a New Old second Day” kurz zu sehen und zu hören.
9. Mai 2012
Die Asien-Europa-Stiftung (ASEF) und das Netzwerk der Künste in Asien (ANA) fördern in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Netzwerk Trans Europe Halles Kooperationsprojekte zwischen Kulturakteuren aus Asien und Europa. Die Ausschreibung richtet sich an gemeinschaftliche künstlerische Projekte, die den europäisch-asiatischen Dialog auf zivilgesellschaftlicher Ebene intensivieren und insbesondere der kulturellen und interkulturellen Zusammenarbeit dieser beiden Schwerpunktregionen neue Impulse verleihen. An den Projekten müssen mindestens zwei Partner teilnehmen, von denen einer aus einem europäischen ASEM-Land (u.a. Deutschland) stammen muss und ein Partner aus einem asiatischen ASEM-Land. Einreichfrist: 30. Juni 2012 http://bit.ly/KCHWRk
7. Mai 2012
Die Antwort ist ganz einfach zu finden. Das Deutsche Informationszentrum Kulturförderung sammelt in einem Onlinekatalog Informationen über private und öffentliche Förderer von Kunst und Kultur in Deutschland und macht diese anwenderfreundlich zugänglich. Das aktuelle Informationsangebot ist als Datenbank aufgebaut, die über WWW abgefragt werden kann. Eine umfangreiche Verschlagwortung hilft den Suchenden, die zu ihrer Qualifikation, ihren Ideen und Projekten passende Förderung zu finden. Fördernde Unternehmen und Stiftungen erhalten so verstärkt zielgerichtete Anfragen, die tatsächlich ihren Förderzielen entsprechen. Das Deutsche Informationszentrum Kulturförderung soll auf lange Sicht die Förderung von Kunst und Kultur in Deutschland professionalisieren. Zur Förderersuche geht es hier.
Neues Handbuch zum Projektmanagement von EU-Projekten als Download erhältlich:”Navigating through Chaos”. Die Kontaktstellen in Österreich für das Programm KULTUR (2007-2013) und das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ haben gemeinsam mit Experten aus dem Kultur- und Wissenschaftsbereich ein Handbuch zum Projektmanagement von EU-Projekten veröffentlicht.
In 28 „FAQs“ des Handbuchs finden sich Hilfestellungen der ExpertInnen für die diversen Aspekte von internationalem Projektmanagement, welches sich insbesondere in Bezug auf die beiden EU-Programme „Kultur“ und „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ auftun. Beide Förderinstrumente werden ausführlich in den Programmbeschreibungen präsentiert.
Hier gehts zum Download: http://bit.ly/KerSsk
4. Mai 2012
Fördermöglichkeit: Die Nes Artist Residency organisiert internationale Künstlerresidenzen in Skagastrond (Island) für professionelle Künstler aus den Bereichen Medien, Literatur und Darstellende Künste. Die ein- bis sechsmonatigen Residenzprogramme enthalten die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes in einem Studio und die Unterbringung in Appartements und Häusern mit zwei bis fünf Künstlern. Bewerbungen können jederzeit (open call) eingereicht werden. http://bit.ly/J9TvCk
Ab sofort können sich junge Talente mit ihren multimedialen Kreationen für den „14. Deutschen Multimediapreis für Kinder und Jugendliche – MB21“ bewerben. Das Wettbewerbsbüro freut sich auf spannende, originelle und ideenreiche Produkte junger Medienmacher.
„Ob selbst entwickelte Spiele, Animationen, Filme, Apps, Webseiten, multimediale Performances, Installationen oder andere kreative digitale Produktionen: Verrückte und geniale Ideen sind die perfekten Wettbewerbsbeiträge für MB21“, so Robert Herfurtner, Projektleiter des Wettbewerbs beim Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF).
Die Gewinner des Wettbewerbes werden im Rahmen des Festivals des Deutschen Multimediapreises – MB21 vom 16.-18. November in Dresden gekürt. Sie erwarten Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von über 10.000 €! Einsendeschluss für kreative Multimedia-Projekte ist der 21. September 2012! Mehr unter http://bit.ly/Kzi9u0
3. Mai 2012
Wer an die „Sendung mit der Maus“ denkt, denkt auch ihn: an Christoph, den mit dem grünen Pulli. Mit vollem Namen heißt er Christoph Biemann und ist seit vier Jahrzehnten einer der bekanntesten Köpfe der „Sendung mit der Maus“. Am Rande des Seminars „Prinzip Maus“ stellte ihm Olaf Kutzmutz drei Fragen.

Seit über 40 Jahren bei der "Maus": Christoph Biemann.
Warum ist die Maus eigentlich orange?
Eine einfache Frage: Die Maus sollte auf jeden Fall farbig sein. Als die Figur Anfang der 70er Jahre erfunden wurde, war die Modefarbe orangebraun.
An welchem Erklärprojekt für die „Maus“ bist Du schon einmal gescheitert?
Das geschah, als wir neulich der Frage nachgingen „Wie kann ich mich vor einer Erkältung schützen?“ Was die Informationen anging, lag das Thema klar vor uns: Generell sollte man Leute meiden, man sollte keine Busse und keine Fahrstühle benutzen und möglichst niemandem die Hand geben. Das Thema fiel aber letztlich so menschenfeindlich aus, dass wir lieber keinen Mausfilm dazu gemacht haben.
Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du an Wolfenbüttel denkst?
Natürlich die Bundesakademie für kulturelle Bildung und das „Prinzip Maus“, das wir hier seit 2002 alle zwei Jahre erklären.

Marktszene in Wolfenbüttel: Teilnehmer des "Prinzips Maus" erklären die Welt.